Mittel der 2. und 3. Säule

Ihr Eigenheim können Sie auch mit Vorsorgegeldern aus der 2. und 3. Säule finanzieren. Mit dem Gesetz über die Wohneigentumsförderung (WEF) wurde die Möglichkeit dazu geschaffen.


 

Mittel der 2. Säule

Bei der 2. Säule handelt es sich um Ihre berufliche Vorsorge (Pensionskassen- und Freizügigkeitsguthaben). Sie können Ihre aktuelle Freizügigkeitsleistung für die Finanzierung verwenden. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Verpfändung und Vorbezug.

Verpfändung: Das Vorsorgeguthaben dient als Sicherheit für die Hypothek. Der verpfändete Betrag gilt als Eigene Mittel.

Vorteil:

  • keine Rentenkürzung
  • Vorsorgeschutz bleibt erhalten
  • Steuereinsparung aufgrund von hohen und konstanten Zinsabzügen
     

Vorbezug: Das verfügbare Guthaben wird ausbezahlt und dient als Eigene Mittel.

Vorteil:

  • Zinsbelastung nimmt aufgrund der laufenden Reduktion der Hypothek ab
     

Informationen über das verfügbare Kapital der 2. Säule erhalten Sie bei Ihrer Pensionskasse oder Sie sehen die Information auf Ihrem jährlichen Pensionskassenausweis aufgeführt. Wir klären für Sie ebenfalls den Umfang einer Rentenkürzung sowie allenfalls entstehende Versicherungslücken (Tod und/oder Invalidität) ab. Eine Leistungskürzung kann durch Zusatzversicherungen oder nachträgliche Wiedereinzahlung gedeckt werden.

 

Mittel der 3. Säule

Die 3. Säule ist die private Vorsorge. Angespartes Vermögen auf einem Konto oder Depot können Sie als Eigene Mittel für die Finanzierung einsetzen. Auch hier haben Sie die Möglichkeit zwischen Verpfändung und Vorbezug:

Verpfändung: Das Vorsorgeguthaben dient als Sicherheit für die Finanzierung. Der verpfändete Betrag gilt als Eigene Mittel.

Vorteil:

  • Steuereinsparung aufgrund von hohen und konstanten Zinsabzügen sowie Einzahlung in die 3. Säule
     

Vorbezug: Das verfügbare Guthaben wird ausbezahlt und dient als Eigene Mittel.

Vorteil:

  • Zinsbelastung nimmt aufgrund der laufenden Reduktion der Hypothek ab